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¡Bienvenidos!

 

en Su página de salud sobre el tema de urología en la Costa Blanca.

 

Decir que el urólogo es el “médico para los hombres”, como lo es el ginecólogo para las mujeres, no sería una definición del todo correcta de su profesión. El urólogo es el especialista para los riñones, la vejiga, la próstata, el pene y los testículos. Además, se ocupa de la potencia y de la incontinencia. Los problemas de los riñones y la vejiga también pueden afectar a las mujeres.

 

Debido a la edad promedia de los pacientes que acuden a una práctica de urología, el 60% de ellos presenta una enfermedad cancerosa. Pero un cáncer no evoluciona de la misma forma en todos los pacientes. Por ello es primordial desarrollar unas terápias individualizadas y definidas desde un punto de vista integral. En otras palabras, tratar las enfermedades sin tomar en cuenta los aspectos personales, familiares y culturales, no traería los resultados deseados tanto por el paciente como por su médico.

 

Y porque sería audaz creer que un médico lo sabe todo, buscamos la cooperación con los demás médicos del paciente – tanto con los que tenga en la zona como con los que pueda tener en su respectivo país o región de origen. Les invito a hechar un pequeño vistazo a mi página web y conocer algunos detalles interesantes sobre el mundo de la urología.

 

Su Dr. Thomas Keul

 

 

 

 

 

 

Impfung bei Prostatakrebs Imprimir E-Mail
sábado, 01 de mayo de 2010

 

In den USA wurde erstmals eine therapeutische Impfung gegen eine Krebserkrankung zugelassen. Ärzte dürfen Sipuleucel-T dort bei asymptomatischen oder minimal symptomatischen Patienten mit hormon-refraktärem (hormontauben) Prostatakarzinom (HRPC) einsetzen. Wegen begrenzter

Ressourcen bleibt die Anwendung auf wenige Patienten beschränkt. Noch vor drei Jahren hatte die FDA ( Federal Drug Administration ) der Firma die Zulassung untersagt.

 

Sipuleucel-T ist kein präventiver Impfstoff wie z.B. die Impfung gegen Hepatitis B oder humane Papillomaviren, die Krebserkrankungen in Leber oder Gebährmutterhals verhindern, indem sie die Patienten vor den krebsauslösenden Virusinfektionen schützen. Es handelt sich vielmehr um eine „therapeutische” Vakzine, die die körpereigene Immunabwehr gegen die Krebszellen stärken soll. Dieser Ansatz wird besser als autologe zelluläre Immuntherapie bezeichnet.

 

Im ersten Schritt werden den Patienten Immunzellen aus dem Blut entnommen. Diese werden dann im Labor mit dem Antigen PAP (prostatic acid phosphatase) zusammengebracht. PAP ist in 95 Prozent aller Prostatazellen enthalten. Die Abwehrzellen werden mit Unterstützung von Adjuvanzien ( Zusatzstoff )auf PAP sensibilisiert und dann dem Patienten intravenös infundiert. Dort greifen sie alle Zellen an, die PAP exprimieren, also bevozugt die Tumorzellen.

 

Sipuleucel-T muss auf jeden einzelnen Patienten angepasst werden, ist also eine individuelle Impfung. Das ist sehr aufwendig, was nicht nur die hohen Kosten von 93.000 US-Dollar pro Behandlung miterklären mag. Es gibt auch Lieferengpässe. Produzent Dendreon Corporation soll dem Vernehmen nach nur über Produktionskapazitäten für etwa 2.000 Patienten pro Jahr verfügen, (bei circa 192.000 Neuerkrankungen in den USA pro Jahr) Die Therapie bleibt vorerst auf die etwa 50 Zentren beschränkt, die an der klinischen Entwicklung teilgenommen hatten.

 

Diese wurde durch eine Phase-III-Studie an 512 Patienten abgeschlossen. In dieser IMmunotherapy for Prostate AdenoCarcinoma Treatment ( IMPACT)-Studie hatte Sipuleucel-T die Überlebenszeit von 21,7 auf 25,8 Monate verlängert. Der Impfstoff kann das Krebsleiden in dem fortgeschrittenen Stadium also nicht heilen. Die Ergebnisse sind in etwa mit einer Chemotherapie mit Docetaxel vergleichbar, das ebenfalls beim HRPC eingesetzt wird (dort wird das krebsspezifische Überleben von ca. 16 auf 19 Monate gesteigert).

 

Nebenwirkungen: Am häufigsten sind Schüttelfrost, Abgeschlagenheit, Rückenschmerzen, Übelkeit, Knochenschmerz und Kopfschmerzen. Die meisten Nebenwirkungen sind milde, doch etwa 25% der Patienten erlitt in den Studien schwere Komplikationen. Neben akuten Infusionsreaktionen waren darunter auch hämorrhagische und ischämische Schlaganfälle. Sie wurden unter der Therapie mit Sipuleucel-T bei 3,5 Prozent der Patienten beobachtet gegenüber 2,6 Prozent in der Kontrollgruppe.

 

 

Anmerkung von Dr. Keul:

Seit vielen Jahren wird nach einer wiksamen Therapiemöglichkeit beim fortgeschrittenen hormontauben Prostatakrebs gesucht. Eine Tumorimpfung bei Prostatakrebs ist nicht neu und wurde bereits in den 80ziger Jahren in Deutschland von Prof. Rothauge in Gießen bei Prostatakrebs als auch beim Melanom (schwarzer Hautkrebs) und beim Colonkrebs durchgeführt.

Ich selber habe dies beim Nierenkrebs in meiner Zeit in Offenbach und Bremen bei Patienten mit unterschiedlichem Erfolg durchgeführt. Der Unterschied zu der jetzt hier angebotenen Impfung ist, dass wir damals die Krebszellen zur Herstellung der Impfung immer direkt aus dem Tumor oder den Metastasen - was noch wirksamer ist - genommen habe - aktive autologe Tumorvakzine .

In den 90ziger Jahren haben sich in Deutschland mehrere Firmen auf die Zubereitung von Impfstoffen spezialisiert. Da sich die Krankenversicherungen jedoch weigerten die Kosten (ca. 10.000.- €) zu übernehmen, wurde die Zubereitung wieder eingestellt.

 
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