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Sonntag, 27 Juli 2008 |
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Eine schlechte Wahl beim Fahrradkauf kann bei Männern zu ernsten gesundheitlichen Problemen führen. Davor warnt der Urologe Vinod Nargund vom Bartholomew's and Homerton Hospitals in London im British Journal of Urology .
Die Probleme umfassen demnach Taubheitsgefühl im Penis,
Erektionsprobleme und Schmerzempfinden und Hautirritationen in der
Leistengegend. Männer, die viel Radfahren, laufen aufgrund starker
Temperaturerhöhung im Beckenbereich sogar Gefahr, die Funktion ihrer
Spermien zu beeinträchtigen. Ein besonders hohes Risiko tragen
Mountainbiker. Studien konnten zeigen, dass sie höhergradige
Skrotumabnormalitäten als Strassenfahrer aufweisen, berichtet Nargund.
Beim Radfahren ist der Sattel in direktem Kontakt mit dem Perineum mit
dessen darunter liegenden Strukturen (Prostata und den für die Erektion verantwortlichen Nerven), erklärt der Autor. Der Kontakt
finde hinter dem Skrotum satt, wo die Nerven und Gefäße eintreten.
Die Inzidenz für genitales Taubheitsgefühl und Erektionsstörungen
steigt bei Männern, die regelmäßig Radfahren beziehungsweise längere
Strecken zurücklegen. Daher ist es wichtig bei langen Strecken Pausen
einzulegen, so Nargund. Eine entscheidende Rolle spielt die Auswahl
des Fahrrads und des Sattels.
Das Fahrrad sollte auf Körpergröße und Trainingszustand angepasst sein.
Zudem ist ein optimaler Pedalwiderstand wichtig. Ist dieser zu hoch,
kommt es zu Probleme in der Leistengegend, so der Urologe. Des
Weiteren rät Nargund dazu, gepolsterte Sattel und Hosen zu verwenden.
Anmerkung von Dr. Keul:
Ähnliche Veröffentlichungen hat es bereits früher gegeben. Es wurden
bereits Messungen der Durchblutung von Penis bzw. Klitoris vorgenommen.
Diese belegten eine deutliche Abnahme der Durchblutung beim Radfahren.
Dies betrifft Männer wie Frauen. Auch ist die Anzahl von Impotenzen bei
Radfahren signifikant höher als zum Beispiel bei Joggern.
Meine persönliche Maßnahme
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