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Transrektaler Ultraschall |
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Sonntag, 25 Mai 2008 |
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Die transrektale Ultralschalluntersuchung (TRUS) erfolgt durch den Enddarm ( trans: durch, Rektum: Enddarm). Eine spezielle, etwa fingerdicke Ultraschallsonde wird über den After in den Enddarm eingeführt. Die gewonnenen Bilder geben präzisen Aufschluss über die Größe der Drüse sowie das Vorhandensein von Entzündungsherden, von Steinen oder gelegentlich Geschwüren in der Prostata. Der besondere Nutzen der transrektalen Sonographie liegt gegenwärtig vor allem darin, bei begründetem Verdacht auf Prostatakrebs gezielt eine Gewebeprobe (Biopsie) über den Enddarm zur weiteren Untersuchung zu entnehmen. Beide Verfahren, sowohl die rektale Palpation als auch die TRUS, sind somit sich gegenseitig ergänzende Verfahren auf der Suche nach frühen malignen Veränderungen der Prostata.
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