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Sonntag, 25 Mai 2008

Harnblasenkrebs: Früherkennung durch Urinuntersuchung?
Forscher: Sterberate lässt sich durch frühe Erkennung senken

Ein Forscherteam der University of Rochester, New York, untersuchte, ob ein Blasenkrebs-Screening bei gesunden Männern zu einer früheren Erkennung der Erkrankung führten und die Sterberate verringern kann, verglichen mit Männern, die nicht gescreent wurden.

Über 19 Jahre lang unterzogen sich 1575 Männer einer Testuntersuchung. Davon wurden 258 Männer wegen einer Blutbeimengung im Urin (Hämaturie) untersucht, bei 28 von ihnen (8,1 Prozent) wurde ein Harnblasenkrebs festgestellt. Im Vergleich zu hochgradigen nicht-gescreenten Krebserkrankungen schnitten die regelmäßig untersuchten Testpersonen sehr viel besser ab:

Bei ihnen hatten nur 10 Prozent der hochgradigen Tumore die Muskelwand der Harnblase befallen, bei den hochgradigen nicht-gescreenten Karzinomen waren es hingegen 60 Prozent. Nach 14 Jahren Nachbeobachtung war von den Studienteilnehmern noch keiner verstorben.


Quelle: Cancer 2006;107:2173-2179

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