Gesundheits Lexikon von D-F

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Er wird auch als Verweilkatheter bezeichnet. Es handelt sich um ein schlauchförmiges Gebilde, das heutzutage meist aus weichem gummiartigen Material (Silikon, Polyurethan) besteht und für die Blase als Katheter durch die Harnröhre eingeführt wird. Ein Ballon in der Nähe der Spitze dieses Katheders wird mit einer sterilem Wasser gefüllt, um das Herausrutschen aus der Harnröhre zu verhindern. In der Harnblase kann der Katheter über längere Zeit verbleiben um den Urin abzuleiten.

Gestörtes Zusammenwirken der beim Wasserlassen beteiligten anatomischen Strukturen.

Harninkontinenz nennt man die Unfähigkeit, den Urin in der Blase zu halten. Von der Drang oder auch Urgeinkontinenz spricht man, wenn die Blasenentleerung unwillkürlich erfolgt bzw. ein starker Harndrang zu einer nicht unterdrückbaren Blasenentleerung führt. Der Blasendruck ist größer als der Schließmuskeldruck.

Körperorgan, das besondere Wirkstoffe (Sekrete) bildet. Diese werden entweder direkt nach innen in die Blut- oder Lymphbahn abgegeben (z.B. Hormonproduktion in der Schilddrüse) oder nach außen (z.B. Speicheldrüse im Mundraum) abgeführt.

Oberbegriff für unangenehme Empfindungen beim sexuellen Verkehr.

Schmerzhafter Harndrang mit Erschwernis des Wasserlassens.

Vorzeitiger Samenerguss des Mannes.

Samenerguß beim Orgasmus des Mannes.

Nach einem operativen Eingriff, der den inneren Schließmuskel am Blasenhals beschädigt hat, wird der Samen bei der Ejakulation nicht mehr nur nach vorne (d.h. über den Penis), sondern nach hinten in die Blase ausgestoßen (auch sog.“trockener Orgasmus“). Das Sexualerlebnis ist in aller Regel nicht verändert. Dies kann nach Prostataoperationen vorkommen. Auch manche Medikament können dies zur Folge haben (alfa-Blocker).

Einführen eines röhrenförmigen Gerät mit Lichtquelle in den Körper (z.B. Blase, Magen, Darm).

Enuresis unwillkürliches Harnlassen, Einnässen
– diurna : Einnässen bei Tag
– nocturna : Einnässen nachts

Versteifung des männlichen Gliedes.

Unter Erektionsschwäche  werden sehr unterschiedliche Probleme der Potenz zusammengefasst. Der Geschlechtstrieb (Libido), die Ejakulation (Samenerguss) und die Fähigkeit, einen Orgasmus zu bekommen, können betroffen sein. Überwiegend haben die Männer mit Potenzstörungen jedoch eine Erektionsschwäche. Psychische und organische (somatische) Faktoren stören häufig die Fähigkeit zum Geschlechtsverkehr. Mit dem Alter nimmt die Häufigkeit der Impotenz zu.


Zu den organischen Gründen für eine Potenzstörung gehören:

Medikamente (z.B. Beruhigungsmittel, blutdrucksenkende Mittel )
Nikotin- und Alkoholmissbrauch
Hormonstörungen (eher selten)
Bandscheibenerkrankungen
Zuckerkrankheit
Durchblutungsstörungen
Erkrankungen des Nervensystems
Leberkrankheiten (Alkohol)

Psychische Faktoren sind:
Leistungsdruck
Stress und Müdigkeit
Konflikte in der Partnerschaft
Depressionen

Zertrümmerung von Nieren- und Harnleitersteinen durch fokusierten Ultraschall. Stoßwellen werden so gebündelt, dass der Brennpunkt auf den Stein gerichtet ist. Die durch die entstehenden Trümmerteile werden auf natürlichem Weg mit dem Wasserlassen ausgeschieden.

Fruchtbarkeit. Die Fähigkeit des Mannes und der Frau, sich geschlechtlich zu vermehren. Beim Mann besteht die Zeugungsfähigkeit von der Zeit der Geschlechtsreife (Pubertät) bis in das hohe Alter. Bei der Frau setzt die Fruchtbarkeit zum Zeitpunkt der ersten Monatsblutung (Menarche) ein und endet mit der letzten Regelblutung (Menopause).

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